Feb 2021

Grillen mit Skotti

von Agnes

Grillen mit Skotti

Grillen mit Skotti

Für unsere erste Testfahrt mit einem gemieteten Kastenwagen Knaus Boxstar 630 Freeway wollten wir einen kompakten Grill mitnehmen, der nicht zu viel Platz wegnimmt, leicht ist und den wir auch fürs Zelten benutzen können. Die Wahl viel auf den Skotti Grill, den wir seitdem auf einigen Touren getestet haben.

Kompakt und praktisch mit leichten Abstrichen beim Ergebnis

Skotti Grill im Praxistest

Alle Bestandteile des Skotti Grills machen einen robusten Eindruck, von der Tragetasche über die bis zu 3mm dicken "Puzzleteile" aus Stahl. Alles findet einen guten Platz in der Tasche und findet dank seines Packmaßes von 45 x 30 x 3,5 cm fast überall einen Platz.
 

Vorteile

  • kompaktes und superflaches Packmass
  • robustes Material aus Stahl
  • stabiler Stand wenn richtig aufgebaut
  • praktische Packtasche aus Planenmaterial
  • kann auch mit Kohle und Holz betrieben werden

Nachteile

  • mit knapp 160€ recht teuer
  • Aufbau ist Übungssache und definitiv nicht in 1 Minute
  • keine genaue Regulierung der Gaszufuhr möglich
  • Grillen auf Bodenhöhe
 
Der Aufbau ist beim ersten Mal ähnelt tatsächlich einem Puzzle und dauert länger als die vom Hersteller angegebene eine Minute. Die Teile werden ineinander gesteckt, das klappt am besten zu zweit. Ich habe bei meinem Roadtrip den Grill mehrmals alleine aufgebaut, das war dann doch recht umständlich. Ist dann aber alles richtig ineinandergesteckt, dann steht der Grill recht stabil da, er hat zwar etwas Spiel, aber hält.
 
Wir schließen eine Primus Gaskartusche an und los geht's. Als Grillgut dienen Würstchen, Fleisch und Gemüse verpackt in Alufolie. Der Grillplatz ist mit 30,4 x 21cm für zwei Personen mehr als ausreichend. Etwas unpraktisch ist die Grillhöhe, die ja knapp über dem Boden ist. Für die nächste Fahrt besorgen wir uns daher einen stabilen und hitzeunempfindlichen Hocker.
 
Beim Grillen wird die Flamme über ein Brennrohr in Kombination mit einem Abstrahlblech recht gleichmässig auf der Länge der Grillfläche verteilt. Uns fällt aber schnell auf, dass das Regeln der Gasflamme mit dem Regulator nicht so fein geht, wie gedacht. Schnell flambieren wir unser Grillgut. Beim Versuch die Flamme zu verkleinern, geht der Grill ganz aus. Zumindest sind Würstchen und Fleisch schnell fertig. Dadurch wird aber natürlich die Gaskartusche wird ziemlich schnell leer. Nach Einsatz an vier Tagen hintereinander sind die 230g Gas verbraucht. 
 
Das Reinigen funktioniert gut, die Teilen sind kompakt und können einzeln mit einer Bürste abgeschrubbt werden.

Was ist wichtig

Die Highlights

  • Packmaß 45 x 30 x 3,5 cm
  • Gewicht 3.300 g
  • Für Gas, Kohle oder Holz
  • Wird 300-500°C heiß
  • Robuste Packtasche dient als abwischbare Unterlage

Excerpt

Auf den Punkt

Der Skotti Grill ist praktisch; kleines Packmaß, alles durchdacht verstaut in einer robusten und leicht abwischbaren Plane mit Tragegriff. Der modulare Aufbau ist gut durchdacht, aber - vor allem für Soloreisende - etwas knifflig. Ein Nachteil ist für uns die wenig gut regulierbare Gaszufuhr. Wer den Grill beim Campen fast jeden Tag im Einsatz hat, sollte besser auf ein traditionelles Modell zurückgreifen. Wer auf Platz und Gewischt achten muss, für den ist der Skotti super.

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